MEHR LEITUNGSWASSER

Warum schleppen Viele literweise abgepacktes Wasser, obwohl in ihrer Wohnung eine fließende Quelle direkt aus der Wand jederzeit zur Verfügung steht? In Deutschland zeigt Leitungswasser sogar oft bessere Qualität als manches Flaschenwasser. Für dieses abgefüllte Wasser werden immer wieder Quellen privatisiert, irreparabel ausgebeutet und somit unbenutzbar für die dort lebendende Bevölkerung.

6l Flaschenwasser = 1,14€
6l Leitungswasser = 0,02€

MEHR SAISONAL

Im Supermarkt dominieren Produkte aus wasserarmen Ländern das Angebot. Diese Länder nutzen ihr schon knappes Wasser für die Landwirtschaft, damit wir hier jederzeit und unabhänging von Saison Obst und Gemüse kaufen können.
Wie wichtig sind Himbeeren im Winter?

MEHR REGIONAL

Die Herkunft macht den Unterschied. Obst und Gemüse aus dem Inland – am Besten sogar aus deiner Region – schonen die Ressourcen wasserarmer Importländer. So kannst du auch lokale Produkte und Firmen unterstützen.

MEHR VEGETARISCH

Ein Vegetarier verbraucht pro Tag etwa 2.400l weniger Wasser als ein Fleisch essender Mensch. In der Herstellung verbrauchen Grundnahrungsmittel (Weizen, Reis etc.), Gemüse und Obst deutlich weniger Wasser als tierische Produkte. Also warum nicht öfter mal einen fleischfreien Tag einschieben?

15.455l Wasser = 1kg Rindfleisch
1.300l Wasser = 1kg Weizen
131l Wasser = 1kg Möhren

MEHR FAIR

Wie kann es sein, dass ein Oberteil nur 3€ kostet? Fair gehandelte Produkte erscheinen doch eigentlich nur im Vergleich zu Dumping-Preisen im Discount teuer.

MEHR NACHHALTIG

Ein längeres und bewussteres Nutzen von Produkten, oder auch die Reperatur von Geräten und anderen Gütern, anstelle eines Neukaufs, hilft den Verbrauch zu reduzieren und dem Trend zur Wegwerfgesellschaft entgegenzuwirken.
Warum nicht Kleidung kaufen, die mehr als 5x Waschen aushält?

10.852l Wasser = 1kg Baumwolle
11.000l Wasser = 1 Jeans
2.700l Wasser = 1 T-Shirt

MEHR BIO

Wachstum ohne Chemie und Medikamente: Der Grundgedanke des ökologischen Landbaus ist ein möglichst umweltschonender Umgang mit Tier und Natur. Respektvolles Nutzen und nachhaltiges Wirtschaften tragen dazu bei, so wenig wie möglich in den Kreislauf einzugreifen.

MEHR MEHR MEHR

Das Projekt soll ein Denkanstoß an den eigenen virtuellen Wasserverbrauch geben.

Vielen wurde schon im Kindesalter ein Umweltbewusstsein anerzogen – beim Zähneputzen das Wasser abstellen oder die Wasser-Spar-Taste der Toilette nutzen. Wir sind besonders gut im Sparen des häuslichen Wassers, sogar zu gut: Wir verbrauchen so wenig Wasser, dass in Rohrleitungen Keime wachsen oder explosive Gase entstehen können. Ist es also wirklich sinnvoll, diese Ressource so intensiv zu sparen, obwohl sie bei uns im Überfluss zur Verfügung steht? Viel mehr geht es darum, dass wir ein Bewusstsein für den Verbrauch von virtuellem Wasser – das Wasser, dass in der Herstellung von Gütern verwendet wird – schaffen.

Häusliches Wasser pro Person pro Tag = 130l
Virtuelles Wasser pro Person pro Tag = 4.000l

Hier ist vor allem die Relation von Produkt zu Produktionsland entscheidend. Wichtig ist, den Verbrauch an wasserintensiven Produkten aus wasserarmen Ländern zu reduzieren. Oft ist es schwierig spontan im Supermarkt zu entscheiden, ob ein Produkt aus Raubbau stammt: Am Besten nachfragen, sich informieren oder zu regionalen Produkten greifen.


IMPRESSUM
Carina Schwake©
c.schwake@hbksaar.de

QUELLEN
www.virtuelles-wasser.de
www.zeit.de
www.bpb.de
Quer zum Strom, Eine Streitschrift über das Wasser
fluter. Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung


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Carina Schwake
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